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Niemals Radlos

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KUND*IN

Museum für Kommunikation Berlin

  • – Konzeption
    – Illustration
    – Animation

  • Berlin, 2025–2026

Kulturelle Bildung zugänglich machen

C4 Berlin produzierte im Auftrag der Kulturstiftung der Länder drei Animationsfilme, die zentrale Fragen aktueller Themen der kulturellen Bildung und Teilhabe aufgreifen. Veröffentlicht wurden die Filme auf dem Portal MAKURA, über die die Kulturstiftung Informationen und Impulse für Fachkräfte und Institutionen im Bereich kultureller Bildung bereitstellt.

Aufbau

Die Filme unterscheiden sich in ihren inhaltlichen Schwerpunkten, sind jedoch in ihrem Aufbau einheitlich gestaltet. Als Einstieg in die komplexen Themenfelder greifen sie zunächst relevante Fragen aus der MAKURA-Community auf, um diese im weiteren Verlauf zu beantworten. Aus den Antworten entsteht ein Call-to-Action, der dazu anregt, sich gemeinsam auf die Suche nach Lösungen und neuen Perspektiven zu begeben.

Briefzustellungen

Sieben illustrierte Figuren – die Empfängerinnen und Empfänger der Post bilden gemeinsam einen Querschnitt durch das alltägliche Leben: von den Großeltern, die auf Nachricht vom Enkel warten, über eine junge Familie bis hin zur Studentin, die auf ihren Zulassungsbescheid hofft. Das Spektrum der Charaktere ist bewusst breit gewählt, damit sich möglichst viele Besucherinnen und Besucher in einer der Figuren wiederfinden.

Jede Figur durchläuft denselben erzählerischen Moment: Sie beginnt in einem neutralen Zustand und reagiert dann auf das, was in ihrem Briefkasten landet. Diese Verwandlung ist das emotionale Herzstück des Projekts. Die Reaktionen reichen von stiller Freude bis zur deutlich sichtbaren Überraschung, von Erleichterung bis zu jenem kurzen Innehalten, das ein unerwarteter Brief auslösen kann.

Durch ihre reduzierte Form wirken die Figuren geschlechtsneutral und können flexibel mit unterschiedlichen Köpfen kombiniert werden. Eine einheitliche Farbgebung verstärkt diesen Effekt zusätzlich. Die gleichberechtigte Darstellung verschiedener Körpertypen, mit und ohne Hilfsmittel, ermöglicht es einer möglichst großen Bandbreite an Menschen, sich in den Charakteren wiederzuerkennen.

Inklusiv, divers
und intersektional